tschuldigen
ist nie verkehrt
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Die Spots der Kampagne 2013
Ab November 2013 geht die tschuldigen-Kampagne in den Wiener Kinos in die zweite Runde. Trailerspots lenken das Augenmerk erneut auf das Thema mehr Rücksicht im Straßenverkehr und auf den Dialog zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern.

Das Jahr 2013 brachte Wien einen deutlichen Anstieg der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, mehr Radverkehr, mehr Raum für Fußgänger auf Wiener Boden und neu gezogene Routen für PKW, Motorräder und LKW. Das verlangt mehr denn je nach einem gleichberechtigten und vor allem respektvollen Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Die nun von Wien Voraus neu aufgelegte Kampagne mit der fröhlichen „tschuldigen“-Sprechblase widmet sich im Jahr 2013 der Beachtung roter Ampeln, einem gesteigerten, gegenseitigen Respekt zwischen RadfahrerInnen und AutofahrerInnen und der Rücksicht auf FußgängerInnen beim Überqueren von Schutzwegen.

Durch die charmante und freundliche Aussage „tschuldigen“ wird von allen VerkehrsteilnehmerInnen bereits im Voraus um Verständnis oder Nachsicht gebeten. Somit wird nicht nur das friedvolle Miteinander auf Wiens Straßen gesteigert, sondern zudem die Verkehrssicherheit aller Beteiligten verstärkt. sondern zudem die Verkehrssicherheit aller Beteiligten verstärkt.

Die Spots im Detail
Das Generalthema Kino und die Darstellung alltäglicher Verkehrssituationen in bekannten Filmgenres erreichen die Zuschauer in ihrem Kinosessel in Erwartung des Hauptfilms in einem Moment höchster Aufmerksamkeit. Die stilistische Annäherung auf bekannte Filmklassiker zaubert dem Betrachter ein Lächeln auf die Lippen.

Street Odyssey 2013
Im Stil einer klassischen Science-Fiction Sequenz in Anlehnung an Stanley Kubricks „Space Odyssey 2001“ hört man ein tiefes Maschinenbrummen. Der gesamte Bildausschnitt wird von roten LED-Lichtern ausgefüllt. Während sich die Kamera langsam von dem roten Lichtern entfernt ertönt die monotone Stimme eines Computers, die an Kubricks legendären HAL 9000 erinnert: „Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen.“–„Ich kann nur jene schützen, die mich auch beachten wollen.“–„Sie müssen mich doch einfach nur beachten. Mich beachten.“

Langsam erkennt der Zuseher eine rote Ampel. Die Kamera zoomt immer weiter aus dem Bild und es werden unzählige rot pulsierende Ampeln erkennbar, bis ganz Wien aus der Vogelperspektive sichtbar ist. Dadurch erschließt sich dem Zuseher die Ironie der Maschine, die sich für einzigartig hält, aber tausendfach ident existiert. Der tschuldigen-Slogan sowie die Logos der Partner und der Text „Jetzt auch auf Ihrer Kreuzung“ werden eingeblendet.

Viktor & Paul
Dieser „Filmtrailer“ zeigt zwei Handlungsstränge, die einander im Laufe der Geschichte treffen. Die Ausgangslage: Zwei Väter an unterschiedlichen Ausgangspunkten der Stadt wollen gemeinsam mit ihren Töchtern Einkäufe erledigen. Der eine ist mir dem Auto unterwegs, der andere mit dem Fahrrad. Beide sind aus mehreren Gründen abgelenkt und unaufmerksam und geraten, wie es der Filmzufall so will, an einer Kreuzung aneinander.

Ein Unfall kann zum Glück vermieden werden. Beide Väter beginnen einen erregten Wortwechsel. Plötzlich wird die Handlung durch das Einblenden des „tschuldigen“ Logos unterbrochen. Zwischen den erstaunten Männern, die sich überrascht ansehen, zwängt sich eine Fußgängerin mit einer großen Einkaufstasche und sagt entwaffnend „tschuldigen, bitte drehts kan Film“.

Schnell in the city
In dem dritten Kinospot schickt sich eine attraktive Frau mittleren Alters an, über einen Schutzweg zu gehen, um den Bus auf der anderen Seite zu erreichen. Eine Sonnenbrille verdeckt für die Zuseher ihren Blick.

Herannahende Verkehrsteilnehmer wie zum Beispiel Autos und Motorroller bremsen am Schutzwerg–wie heute leider üblich–sehr knapp ab und die Fahrer zeigen ihren Ärger über die Fußgängerin, die es doch glatt wagt, die Straße ausgerechnet jetzt zu überqueren. Um den Bus nicht zu verpassen, hastet die Fußgängerin über den parallel zur Straße verlaufenden Radweg.

Promt wird sie auf hier von einem eiligen Radler geschnitten. Dabei fällt ihr die Handtasche zu Boden–der Radler stoppt ab, dreht sich um und sieht, dass die Dame nach ihrer Tasche tastet, als ob sie diese nicht sehen könne. Jetzt merken es die Zuseher und der Radler: Die Dame ist stark sehbehindert. Die Anstecknadel an ihrem Revers kommt groß ins Bild. Der freundliche Radfahrer hilft ihr zum Bus. An dieser Stelle wird das „tschuldigen“ Logo eingeblendet. Die Frau erreicht ihren Bus schlussendlich doch.

Pressekontakt:
Andreas Baur
Mediensprecher Vzbgm. Maria Vassilakou,
andreas.baur@wien.gv.at
Tel.: 0664 831 74 49
Presseberichte
der Kampagne
Presse-Information
• Spots der Kampagne 2013
Aktion für mehr Rücksicht